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„Energie- und Trinkwasserversorgung ist weder gefährdet noch beeinträchtigt“ Nach Oben

„Kundinnen und Kunden müssen sich keine Sorgen machen. Die Energie- und Trinkwasserversorgung in Hanau ist auch in der jetzigen Corona-Krise weder gefährdet noch beeinträchtigt.“ Das versichern Marti-na Butz, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hanau, und Adrian Szabo, Geschäftsführer der Stadtwerke-Tochter Hanau Netz GmbH. Die beiden kommunalen Unternehmen sind „gut aufgestellt“, um in allen Sparten Strom, Gas, Wasser und Wärme arbeitsfähig zu sein, bekräftigen sie.

Notfallpläne und Vorsorgemaßnahmen
Dennoch haben die Stadtwerke und der lokale Netzbetreiber gemeinsam umfangreiche Schritte in die Wege geleitet, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Corona-Virus zu verlangsamen und die Gefährdung der Beschäftigten so gering wie möglich zu halten. So wurden für die einzelnen Bereiche Notfallpläne und Vorsorgemaßnahmen erarbeitet.
Ein Beispiel: Bei SWH und Netzgesellschaft wurden Zweitteams gebildet, die zunächst komplett von zu-hause agieren und sich regelmäßig mit den Erstteams abwechseln, die momentan im Einsatz sind. Um am Arbeitsplatz gebührend Abstand zu halten, wirken Mitarbeiter dort räumlich getrennt und unabhängig voneinander. Zu anderen Mitarbeitern herrscht Kontaktverbot. „Wenn dann doch mal ein Team in Quarantäne muss, bleibt das andere arbeitsfähig“, erläutert Geschäftsführerin Butz. Als weitere Regel gilt: Wer von zuhause aus arbeiten kann, tut das auch.

Außerdem bestimmten die Geschäftsführungen, welche betrieblichen Kernfunktionen uneingeschränkt aufrechterhalten werden müssen und innerhalb welcher Bereiche nur dringende Arbeiten erledigt werden. „So sind Schäden natürlich weiterhin schnellstmöglich zu beheben, turnusmäßige Instandhaltungen hingegen können verschoben werden, um die Kontaktmöglichkeiten unter den Mitarbeitern zu minimieren“, erklärt Geschäftsführer Szabo.
Den persönlichen Kundenkontakt haben Stadtwerke und Netzgesellschaft komplett eingestellt. So ist das Kundenzentrum im Forum Hanau geschlossen – zunächst bis zum 19. April, bis dahin sind auch Schulen und Kindertagesstätten nicht geöffnet.
Externe Besuchende werden im Stammsitz von Stadtwerken und Netzgesellschaft nur in besonderen Ausnahmefällen ins Haus gelassen. In der Regel werden vor der Tür stehende Kunden abgewiesen und auf Mail- oder Telefonverkehr hingewiesen.
Zu den Vorkehrungen gehört auch, dass alle Dienstreisen und Veranstaltungen abgesagt sind. Laufende Bauprojekte in der Stadt wie der Leitungsbau am Bahnübergang Frankfurter Landstraße, die Fertigstellung der Steinheimer Straße und im Pioneer-Park werden vorerst weiter bedient. „Neue Baustellen werden, wo es möglich ist, aktuell nicht angefangen“, betont Butz.
Die Geschäftsführerin bekräftigt: „Alle Beschäftigten werden permanent über alle wichtigen Entwick-lungen informiert. Wir verfügen über gute, schnelle und verbindliche Kommunikationswege zwischen Mitarbeitern und Führungskräften.“

Tipps für Kundinnen und Kunden
Für Kundinnen und Kunden sind die Stadtwerke per E-Mail erreichbar unter service@stadtwerke-hanau.de und telefonisch über 06181 /365-1999. Registrierte Online-Kunden der SWH können per Online-Service selbst Zählerstände mitteilen, Kundendaten aktualisieren und Rechnungen einsehen. Defekte Straßenleuchten und Ampeln lassen sich per Online-Formular über die Homepages von Stadtwerken und Netzgesellschaft melden. Die SWH-Störhotline ist weiterhin 24 Stunden am Tag erreichbar unter 0800 /365-2000. Netzauskünfte sind über das Onlineportal der Hanau Netz einholbar oder können per E-Mail unter netzauskunft@hanau-netz.de angefordert werden.
„Störungen im Ablauf sind sicher nicht auszuschließen. So werden wir gegebenenfalls nicht immer ganz unmittelbar antworten können, aber wir antworten!“, versichert Butz und bittet für eventuelle Unannehmlichkeiten schon jetzt um Entschuldigung.

Leitungsarbeiten an der künftigen Bahnunterführung Frankfurter Landstraße sind weit vorangeschritten Nach Oben

Leitungsarbeiten im Januar 2020

Die Hoffnung auf weitgehend gutes Winterwetter hat sich erfüllt: Die städtische Hanau Netz GmbH liegt an der Baustelle Frankfurter Landstraße, wo der Neubau einer Eisenbahnunterführung bevorsteht, mit ihren Leitungsarbeiten „voll im Zeitplan“, wie Geschäftsführer Adrian Szabo versichert. Und er fügt hinzu: „Das ist für uns eine der größeren Baustellen der vergangenen Jahre aufgrund der mehrmonatigen Planung und Genehmigungsverfahren sowie der Kosten.“

Das Tochterunternehmen der Stadtwerke Hanau ist in der Frankfurter Landstraße für das Neu- bzw. Umlegen von Versorgungsleitungen zuständig, damit vom Spätsommer 2020 an die Deutsche Bahn (DB) im Zuge der Nordmainischen S-Bahn einen neuen Trog errichten lassen kann. Von Mitte 2023 an soll der Kfz-Verkehr unter den Gleisen verlaufen statt schienengleich und mit Schranken wie derzeit. Bisher lagen die Leitungen unter dem Asphalt des bestehenden Bahnübergangs. Alle Versorgungsleitungen müssen jetzt in einer neuen, weiter südlich liegenden Trasse mittels drei Durchpressungen umgelegt werden. Das geschieht durch grabenlose Verlegetechnik mit Hilfe von Pressbohrungen durch hydraulischen Vortrieb im Erdreich.

Ein Blick in die Baugrube zeugt davon, dass die Arbeiter einer von der Netzgesellschaft beauftragten Spezialfirma aus Unterfranken sich auch von Minusgraden nicht abhalten lassen. Derzeit sind sie auf der Ostseite des Bahnübergangs dabei, ein weiteres insgesamt 30 Meter langes Stahlrohr unter den Gleisen durch das Erdreich zu treiben. Fünf jeweils sechs Meter messende Einzelstücke des Stahlmantelrohres werden mit größter Sorgfalt verschweißt. Bevor ein Bagger das nächste Stahlrohr in die Grube hebt, muss die Schweißnaht geprüft werden. Sind alle Mantelrohre durchpresst, wird am Ende mit einer großen Schnecke maschinell Erdreich herausgeholt, um Platz für die einzuführenden Medienrohre zu schaffen.

Aktuell sind die Pressbohrungen bis auf zwei noch fehlende Mantelrohre für die Wasserleitung fertig gestellt. Die Arbeiten liefen bisher unproblematisch und werden, wie die bereits erfolgreich durchgeführten Pressungen von Strom und Telekommunikation, termingerecht beendet sein.

Auf der Westseite der Schienen steht Stefan Otto, für das Projekt verantwortlicher Techniker der Hanau Netz GmbH, neben der sogenannten Zielgrube. In der Baugrube lässt sich schon sehen, welche Leitungen hier durch jedes der drei Stahlrohre verlaufen: Trinkwasser fließt künftig durch das südlichste, Strom durch das mittlere sowie Telekommunikationsverbindungen durch das nördlichste.

Für das Stahlrohr, in dem die Wasserleitung verlaufen wird, muss die Netzgesellschaft besondere Vorkehrungen treffen: Es erhält zwei Kunststoffmanschetten als Abdichtung, damit im Fall einer Leckage das Wasser über eine Entleerung ablaufen kann. „Denn ein Unterspülen des Bahndamms ist unbedingt zu vermeiden“, erläutert Otto.

Im März beendet die Netzgesellschaft den Leitungsbau in diesem Baufeld. Dort legt die DB anschließend einen provisorischen beschrankten Bahnübergang ausschließlich für den Fuß- und Radverkehr an, der auch während des langwierigen Trogbaus die Frankfurter Landstraße wie gewohnt nutzen kann. Die Umleitung für den Kfz-Verkehr erfolgt in dieser Zeit hingegen vom Beethovenplatz entweder über die Kastanienallee oder die Gustav-Hoch-Straße.

Für Otto ist die Baustelle an der Frankfurter Landstraße ein willkommenes Training für die in den nächsten Jahren folgenden Leitungsverlegungen an den Bahnübergängen Salisweg und Burgallee (Bahnhof Wilhelmsbad).

Leitungsarbeiten an der künftigen Bahnunterführung Nach Oben

Leitungsarbeiten an der künftigen Bahnunterführung Frankfurter Landstraße beginnen

Baufahrzeuge und -container an der Frankfurt Landstraße verdeutlichen: Die Arbeiten für den Rückbau des Bahnübergangs und den anschließenden Neubau der Eisenbahnunterführung im Zuge der Nordmainischen S-Bahn haben begonnen. Zunächst handelt es sich freilich um eine Vorstufe, nämlich das Neu- bzw. Umlegen von Versorgungsleitungen durch die Hanau Netz GmbH. Das Tochterunternehmen der Stadtwerke Hanau ist dort bis zum Ende des ersten Quartals 2020 tätig. „Zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger werden über 1,7 Millionen Euro in die Stadtentwicklung investiert“, unterstreicht Geschäftsführer Adrian Szabo seitens der städtischen Netzgesellschaft.

Szabo hofft auf gutes Wetter, damit der Rohrleitungsbau wie geplant möglich ist. „Normalerweise laufen solche Arbeiten in der frostfreien Zeit. Wir versuchen hier frühestmöglich die Voraussetzungen für Rück- und Neubau an der Frankfurter Landstraße zu schaffen“, gibt er zu bedenken.

Für die geplante Leitungsverlegung ist es notwendig, dass die bestehende Bahntrasse rund 40 Meter südöstlich des bestehenden Bahnübergangs im grabenlosen Leitungsbau (Rohrvortrieb) gequert wird. Dabei werden drei parallel verlaufende Stahlrohre über jeweils rund 31 Meter Länge verlegt. Die Netzgesellschaft will darüber hinaus rund 450 Meter Trinkwasserleitungen verbauen, etwa 120 Meter Gasleitungen und 2.500 Meter für Stromleitungen.

Während der Rohrvortriebsarbeiten sowie den Arbeiten auf der südlichen Grünfläche am Bahnübergang wird der Straßenverkehr nur durch Baufahrzeuge beeinträchtigt. Teilweise voll gesperrt werden muss die Frankfurter Landstraße allerdings, wenn diese beim Leitungsbau gequert wird. Der Durchgangsverkehr wird dann über die Kastanienallee umgeleitet. Der Zugang zu den betroffenen Grundstücken ist für die Anwohnenden mittels Grabenabdeckungen gewährleistet. Im angrenzenden Wohngebiet ist während der Arbeitszeiten mit Baulärm zu rechnen, auch wenn gezielt geräuscharme Maschinen und Geräte zum Einsatz kommen sollen.

Ab dem ersten Quartal 2020 beginnen die Arbeiten an der eigentlichen Eisenbahnüberführung: zunächst mit dem Einrichten der Baustelle, dann mit dem Herstellen des bauzeitlichen Bahnübergangs und schließlich mit dem Bau der Unterführung. Die Sperrung der Frankfurter Landstraße in diesem Abschnitt währt für den Durchgangsverkehr von September 2020 bis Mitte 2023.

Netzanschluss nun auch online beantragen Nach Oben

Mit ihrem neuen Netzanschluss-Portal ermöglicht die Hanau Netz GmbH, ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Hanau, allen Häuslebauern, Bauträgern oder Architekten die Herstellung, Demontage oder Änderung ihres Netzanschlusses online zu beantragen. Im Internet unter

http://www.hanau-netz.de/kunden/netzanschluss/index.html

können sich Kundinnen und Kunden zudem jederzeit über den Status ihrer gestellten Anträge auch außerhalb der üblichen Bürozeiten informieren. Ausfüllhinweise geben Auskunft darüber, welche Dokumente oder Angaben im Antragprozess verwendet werden müssen.

„Als Erweiterung zu unserer online Netzplanauskunft schreitet damit die Digitalisierung beim Hanauer Netzbetreiber weiter voran“, sagt Adrian Szabo, Geschäftsführer der Hanau Netz GmbH. Die persönliche Beratung durch den Netzvertrieb und die weiterhin mögliche Beantragung per Post wird um einen „modernen, benutzerfreundlichen Kommunikationskanal“ per Internet ergänzt.

Wer das Netzanschluss-Portal nutzen will, benötigt eine gültige E-Mail-Adresse für die Registrierung. Mit einem Aktivierungslink wird anschließend das Kundenkonto in Gang gesetzt, um das Portal uneingeschränkt nutzen zu können.

Hanau, 11. September 2019

Kinderkritik ernst genommen: Hanau Netz GmbH sorgt an der Kita Dresdener Straße für hellere Straßenbeleuchtung Nach Oben

Mehmet Erken (Mitte) und Gutbrod (rechts) erklären den Lampenaufbau, links hört Carolin Kornberger vom städtischen Kinder- und Jugendbüro interessiert zu.

Regelmäßig besuchen Gruppen aus Kindertagesstätten und Horten Carolin Kornberger im städtischen Kinder- und Jugendbüro. Kornberger hört zu, leitet die Anliegen ihrer jungen Besuchenden an die zuständigen Fachbereiche weiter und sucht mit den Mädchen und Jungen zusammen nach Lösungsmöglichkeiten. So bemängelten die Kinder der Kita Dresdener Straße unter anderem, dass ihnen der Weg von der Straße zur Kita Angst mache, er sei im Winter zu dunkel.

Kornberger setzte sich deshalb mit Lukas Lukovics und Dirk Leppermann von der städtischen Hanau Netz GmbH und den Stadtwerken in Verbindung, die für die Straßenbeleuchtung zuständig ist. Diese waren sofort bereit das Anliegen der Kinder zu überprüfen und schickten im ersten Schritt einen Mitarbeiter, der sich die Situation vor Ort ansah.
Auch er war der Meinung, dass es recht duster auf dem Weg sei und er verstehen könne, dass die Kinder dort Angst haben. Daher wurde ein weiterer Termin mit den Kindern vereinbart, an dem die Lampe gegen eine hellere ausgetauscht werden sollte.

Gesagt, getan: Zu dem Termin erschien Mehmet Erken von der Hanau Netz GmbH, der mit seinem Kollegen Maximilian Gutbrod die Kinder Schritt für Schritt an den Austauscharbeiten teilhaben ließ und alles ausführlich erklärte. Begeistert waren die Kinder vom Hebekran und wie hoch Erken damit in die Luft fahren konnte. Dieses Erlebnis werden die Kinder so schnell nicht vergessen und bedankten sich am Ende mit einer Jubelrakete bei Erken und Gutbrod.

Hanau, 13. Mai 2019

Adrian Szabo folgt Michael Takatsch als Geschäftsführer Nach Oben

Adrian Szabo hat am 1. September übergangsweise die Geschäftsführung der kommunalen Hanau Netz GmbH übernommen. Der 38-Jährige folgt auf Michael Takatsch, der gleichzeitig in den Ruhestand gegangenen ist. „Mit Adrian Szabo steht ein Fachmann an der Spitze, der unser städtisches Unternehmen kennt, das ist ein großer Vorteil“, so begrüßt Oberbürgermeister Claus Kaminsky als Aufsichtsratsvorsitzender der Hanau Netz GmbH die Auswahl des Takatsch-Nachfolgers.

Takatsch war bei den Stadtwerken, deren Tochter die Netzgesellschaft ist, „ein alter Fahrensmann“, so Kaminsky weiter. Der Energie- und Verfahrenstechniker kam 1993 zum kommunalen Energiedienstleistungsunternehmen. Dort arbeitete er zunächst als Betriebsingenieur für Fernwärme und Wassergewinnung. 2001 stieg er zum Technischen Leiter Strom, Erdgas, Trinkwasser und Fernwärme auf. In ähnlicher Funktion wechselte Takatsch 2005 zu den Netzdiensten Rhein-Main, bevor er 2006 die Geschäftsführung der Hanauer Straßenbahn übernahm. Nebenamtlich nahm sich Takatsch 2012 auch der Geschäftsführung der Hanau Netz GmbH an.

Hanau, 01. September 2016

Stromausfall in Teilen von Steinheim und Klein-Auheim Nach Oben

In Teilen der Stadtteile Steinheim und Klein-Auheim ist am Mittwochmorgen (10. August) für einige Stunden der Strom ausgefallen. Der Stromausfall begann circa um 5 Uhr morgens und wurde bis 10:35 Uhr vollständig behoben. Betroffen waren das Areal rund um den Bahnhof Steinheim sowie Liegenschaften rechts und links der Ludwigstraße, die Steinheimer Altstadt und ein kleiner Teil von Klein-Auheim.

Der Entstördienst der Hanau Netz GmbH begann umgehend mit der Lokalisierung und der Störungsbeseitigung. Durch sukzessive Umschaltung konnte die Stromversorgung nach und nach erfolgreich wieder hergestellt werden. Die genaue Ursache, warum das betroffene 20kV-Erdkabel seinen Dienst versagte, wird noch ermittelt.

Die Hanau Netz GmbH, Tochtergesellschaft der Stadtwerke Hanau entschuldigt sich bei den Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Hanau, 11. August 2016
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